Der 2. Weltkrieg aus antifaschistischer Sicht – Vortrag mit Janka Kluge (VVN/BDA)

150512-kluge_1429198883Bereits im 25 Punkte Programm von 1920 schrieb die NSDAP, dass
sie „Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und
Ansiedlung von Bevölkerungsüberschuss“ fordern. Damit war schon in der
Frühzeit der NSDAP der Krieg und die Eroberung anderer Länder angelegt.
Unter dem Stichwort „Volk ohne Raum“ inszenierten die Nazis in der
Weimarer Republik eine breit angelegte Kampagne, in der sie für
Deutschland Gebiete in Osteuropa forderten. Diesen Anspruch begründeten
sie damit, dass die slawischen Völker „Untermenschen“ seien und nur als
Sklaven ein Lebensrecht haben.

In dieser Argumentation war der Zweite Weltkrieg bereits angedacht.
Es ist nicht verwunderlich, dass Hitler Anfang 1933 bei Gesprächen mit
Generälen neben der Zerschlagung der Arbeiterbewegung einen Krieg gegen
Osteuropa als Ziel anführte. Mit dem Krieg gegen Polen fing sofort die
Vernichtung der polnischen Intelligenz und der polnischen Juden an. Es
formierte sich aber auch Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht.
Sogar in den Vernichtungslagern Auschwitz, Maidanek und Treblinka gab es
Widerstandsgruppen. In allen Ländern, die von der Wehrmacht besetzt
waren bildeten sich Gruppen, die gegen diese Besatzung kämpften.

In dem Vortrag soll an die Vorgeschichte des 2. Weltkriegs erinnert
werden, aber auch daran, dass tausende Menschen im Widerstand, der
Résistance und bei Partisanen gegen Nazis gekämpft haben.

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