Rückblick auf unser Solikonzert gegen Repression

Am 15.12.2018 hatten wir ein Solidaritätskonzert gegen Repression organisiert.

Die zahlreichen Besucher*innen konnten sich über 4 tolle Bands (und zusätzlich einem spontanen Überraschungsauftritt) freuen. Daneben hatten sie auch die Möglichkeit, sich zum einen an einer Infowand über die aktuellen Entwicklungen zur Repression gegen Jan aus Nürnberg zu informieren. Außerdem gab es an einem Extratisch mit Infos, Broschüren und Beitrittsformulare zur Roten Hilfe. Eine Sofaecke mit Infomaterial zu (politischen und sozialen) Gefangenen weltweit sowie Infos zum Verfassen von Briefen an Gefangene lud zum Schreiben ein. Ein Büchertisch mit vielfältiger Auswahl (nicht nur) zu Repressionsthemen bot darüber hinaus Möglichkeiten zum Stöbern und sich informieren.

Wir bedanken uns bei den Helfer*innen und allen Bands. Dadurch, dass die Bands auf die Erstattung ihrer Fahrtkosten großzügigerweise verzichtet haben, fiel die zu spendende Summe noch höher aus.

Durch die zahlreichen Spenden und Eintrittsgelder konnnten wir insgesamt 450€ Gewinn an diesem Abend erzielen. Davon geht die Hälfte an Jan zur Deckung der Repressionskosten, die andere Hälfte erhält die Rote Hilfe.

An dieser Stelle möchten wir auf das geplante Verbot der Roten Hilfe hinweisen. Wie die Rote Hilfe schreibt: „Pressemeldungen zufolge plant das Bundesinnenministerium ein Verbot unseres strömungsübergreifenden linken Solidaritätsvereins. Mit Verweis auf angeblichen „Extremismus“ soll uns demnach die politische Arbeit untersagt werden.“

Die Rote Hilfe stellt als strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation ein wichtiger Teil der Bewegung dar – bei aller inhaltichen Kritik zu bestimmten Positionen bleibt festzuhalten: Ihre Aktivitäten und Unterstützung hilft uns allen und sorgt dafür, dass emanzipatorische, gesellschaftsverändernde Arbeit auf allen Ebenen möglich ist. Ein Verbotsverfahren würde nach dem Verbot von linksunten.indymedia einen weiteren Teil grundlegender linker Infrastruktur angreifen. Wir sprechen der Roten Hilfe unsere Solidarität aus.